Es sprechen: Gemeindepräsident Michael Müller, Laudator Walter Bär, Ständerat Josef Dittli, Autor Hans Stadler-Planzer. Musikalische Umrahmung durch den Schülerchor Attinghausen von Walter Wipfli und das Bläsertrio Gisler/Wipfli/Lusser. Umtrunk. Eintritt frei. Herzliche Einladung an alle.
Attinghausen, die Gemeinde in der Urner Reussebene, Brückenort am Aufstieg zum Surenenpass, führt seine Geschichte auf die Einwanderung der frühmittelalterlichen Attosippe zurück. Das Hochadelsgeschlecht der Freiherren von Schweinsberg-Attinghausen hatte hier seine Burg, es war im 13./14. Jahrhundert während der Entstehung des Urschweizer Bundes und der sich bildenden achtörtigen Eidgenossenschaft einflussreich. In Anlehnung an diese Epoche wird die Ortschaft im Volksmund als das «Freiherrendorf» bezeichnet. Bemerkenswert ist seine Ausdehnung über die Wasserscheide hinaus bis ins Klosterdorf Engelberg. Seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert eigenständige Pfarrei und Dorfschaft, entfaltete Attinghausen im sakralen wie profanen Bereich eine reiche Kunst- und Kulturlandschaft. Die traditionell bäuerlich geprägte Bevölkerung differenzierte sich mit der Industrialisierung der Reussebene. Die Gemeinde zählt heute rund 1 800 Einwohnerinnen und Einwohner.
Das Buch beschreibt die reiche Geschichte und Gegenwart des Freiherrendorfes. Sorgfältig ausgewählte Illustrationen ergänzen den Text. Die Sprache ist klar und verständlich, das Lesen wird zum Genuss.
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Stimmen zum neu erschienenen Werk:
Walter Bär: "Das Buch ist ein Spiegelbild der Gemeinschaft. Es verfolgt das Ziel, dass die Einwohner ihre Heimat kennenlernen und sich engagieren." (UZ 23. 6. 2026.)
Ständerat Josef Dittli zur politischen Bedeutung des Gemeindewesens: "Die Gemeinde ist das Herz des Staates, zu dem man Sorge tragen muss." (UW 24. 6. 2026.)
Autor Hans Stadler: "Ein Geschichtsbuch ist dann erfolgreich, wenn es die Menschen dazu bewegt, sich aktiv einzubringen." (UZ 23. 6. 2026.)
19.6.2026
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